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Wozu ein Hundegarten? |
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Hunde haben ihrer Natur entsprechend das Bedürfnis nach Auslauf, Bewegung und Kontakt zu anderen Hunden. Größere Auslaufflächen für Hunde können im städtischen Ballungsraum aber nur sehr begrenzt zur Verfügung gestellt werden. Das Straßenland ist ungeeignet und die Grünanlagen sind zumeist den Menschen zur Erholung vorbehalten. Somit sind die Hundehalter bislang darauf angewiesen, entfernte Auslaufgebiete zu besuchen. Seit einiger Zeit gibt es zwar vereinzelt Hundeplätze in Baulücken oder auch in Grünanlagen, diese sind aber meist wenig attraktiv und nur ungenügend ausgestattet.
Idee und Grundprinzip des Hundegartens ist, einen Ort für Hund und Halter zu schaffen,
• der Anreize bietet und mit einem begrenzten Raumangebot auskommt,
• der nah gelegen ist,
• der attraktiv gestaltet ist,
• der die Kommunikation zwischen Hundehaltern und Mitbürgern ohne Hund fördert.
Da ein Hundegarten auf kleinsten Flächen Platz finden kann, ist eine durchdachte Konzeption der Angebote vonnöten. Die Ausstattung mit Spielgeräten folgt dem „Agility“- Konzept, einer Hundesportart mit dem Ursprung in England. Hierbei wird dem Hund eine Abfolge von Hindernissen angeboten, die er alleine oder unter Führung seines Besitzers absolviert.
Daneben bleibt genügend Platz zum anderweitigen Spielen und Toben. Ein Zaun umgibt die Fläche, bleibt aber zum vorbeiführenden Weg sichtoffen. Am Rand der Fläche ist ein überdachter Bereich vorgesehen, der über den Zaun hinaus reicht. So können sich hier auch Mitbürger ohne Hund unterstellen und mit den Hundehaltern „über den Zaun“ kommunizieren. Wichtig ist die offene Lage des Hundegartens. Die Nähe zu den anderen Passanten verbunden mit der Sicherheit eines Zaunes schafft Raum für Begegnung ohne Angst. Der Hundegarten soll ein Forum sein, für alle die sich konstruktiv mit dem Thema Mensch und Tier beschäftigen. Die Anlage kann allen Interessierten, auch festen Gruppen und Verbänden zur Nutzung angeboten werden.
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